Die Gorgonen
die Haut der Gorgonen kann von einem unspektakulären Beige-Ton bis Braun über Olive gehen, aber auch exotische Hautfarben wie Grün, Grau, Weis oder Orange sind möglich
Vorsicht: Manche Gorgonenhaare sind sogar giftig, obwohl die Gorgonen selbst kein Gift produzieren – anders als ihre Verwandten, die Lamina.
Ablehnung als Volk:
Die Gorgonen haben schon unzählige Male versucht, als Volk anerkannt zu werden und Mitglied der Völkerverträge zu werden. Einmal wurden sie unter der damaligen Königin _Medusa Aretacles_ aufgenommen und konnten zunächst die Bestimmungen der Verträge einhalten. Doch nur wenige Jahre später wurde das Volk wieder aus den Verträgen gestrichen, nachdem sie erneut mit dem Sklavenhandel begonnen hatten.
Der Handel mit Leben war schon immer ihre größte Einnahmequelle. Die größten Sklaven- und Gladiatorenmärkte wurden von Gorgonen organisiert. Der Adel und auch die Händler konnten es nicht akzeptieren, diese Traditionen aufzugeben, und so verloren sie den Status als Volk. Nicht nur das – es wurde sogar eine Warnung ausgesprochen, sich von Siedlungen der Gorgonen und ihren Reichen fernzuhalten.Regelmäßig verschwinden Handelskarawanen an den Grenzen zum Reich der Gorgonen.
Die einzigen Völker, die noch aktiv mit ihnen Handel treiben, sind das Schlangenvolk der Lamina, die Arachen, die eine ähnliche Mentalität wie sie haben und die Sirenen, die durch gemeinsame Kriegsbündnisse in der Vergangenheit noch angesehene Gäste sind.
Kultur:
Gorgonen sind stets der Überzeugung, eine überlegene Rasse zu sein. Rassismus gegenüber allen möglichen Völkern ist nichts Ungewöhnliches. Auch Artgenossen werden schnell Zielscheiben – etwa, wenn die Schlangenhaare schwächlich wirken oder durch Krankheit geschwächt sind.
Durch ihre hohe magische Affinität und ihr angeborenes Talent für Erdmagie, Verführung-, Versteinerungs-, und Paralysezauber sind sie ernstzunehmende Gegner. Dazu kommt ein skrupelloses und aggressives Militär, das aus Elite-Soldaten besteht und ein enormes Talent für Kriegstaktiken aufweist. Die Taktische Finesse ihrer Speerträger wird noch heute in ganz Midgard als Paradebeispiel für Disziplin und Effizienz angeführt.
Diese Umstände führen dazu, dass die Gorgonen ein abgeschottetes Volk sind, das von anderen gefürchtet wird. Selbst viele Höllenvölker haben Respekt und Angst, wenn sich Gorgonen in die Unterwelt aufmachen.
Wie andere Schlangenvölker sind sie Anhänger des Serpenzismus und beten die große Schlange Hydra an, die mit ihren unzähligen Köpfen für grenzenlose Weisheit und Unsterblichkeit steht.
Es gibt jedoch auch Zirkel und Kulte, die zum Leviathan beten, dem verstoßenen vierten Gott, dem Gott des Chaos im Serpenzismus.
Neben dem Sklavenhandel sind sie begabte Bildhauer und Baumeister – obwohl das Gerücht grassiert, dass ihre beinahe lebensechten Statuen versteinerte Menschen seien. Die größten Marmor Steinbrüche in ganz Midgard stehen unter Kontrolle der Gorgonen.
Gorgonen bauen keine Grabmäler – sie versteinern die Schädel ihrer toten Heldinnen und setzen sie auf Pfähle entlang der Grenzen ihrer Reiche. Ein Feind, der diese Grenze überschreitet, läuft durch Alleen aus bleichen, stummen Zeugen.
Gesellschaft:
Die Gorgonen leben in einer extrem matriarchalischen Monarchie. Männer sind in der Gesellschaft kaum mehr wert als Sklaven. Es ist üblich, dass Frauen sich einen Harem halten und diese Männer manchmal sogar als Sklaven verkaufen – nur, um sich eine neue Halskette anzuschaffen.Etwa 70 % aller männlichen Nachkommen werden aus Scham getötet oder direkt in Militär,- oder Gladiatorenschulen verkauft, denn nur eine Tochter kann das Familienerbe antreten, hohe politische Ämter bekleiden oder eine vernünftige Ausbildung genießen.
Deshalb fliehen viele männliche Gorgonen. Sie verbinden ihre Schlangenhaare, um sie zu verbergen, und bieten sich als billige Arbeitskräfte bei anderen Völkern an.
Ein Mann hat in einem Ausbeuterbetrieb in einer Menschen Stadt weit bessere Chancen auf eine Zukunft als als Teil der Gorgonengesellschaft.






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